Disposition, Themen und Perspektiven
Perspektiven Bei der Arbeit am Thema "Nüchternheit" verstand ich, dass eine Tugend (ich werde später erklären, was ich damit genau meine) immer auch eine Perspektive ist. Es ist eine Weise der Handlungsvorprägung, die aus einer bestimmten Sicht auf die Welt entspringt, die sie zugleich aber im Handeln auch wieder verändert. Habe ich z.B. wirklich verstanden, dass ich der Fremde des Fremden bin, auch wenn ich in meinem Eigenen bin, das das Fremde des Fremden ist - dann wird daraus auch eine bestimmte Art des Handelns folgen. Ich werde z.B. die Verlorenheit eines Fremden in der Fremde, die mein Eigenes ist, wahrnehmen. Das wieder wird meine Perspektive auf mich verändern: Bin ich in meinem Eigenen eigentlich so heimisch, wie ich immer dachte? Und so finde ich das Befremdliche im Eigenen, und das nun wieder kann eine Brücke zum "Fremden" sein - und so weiter. Wer je Videos, Reels oder TicTocs gesehen hat, in denen Menschen berichten, wie sie Deutschland erleben, wir...